latest exhibition by Sergei Furst and Francesca Ori in Granada, spain experimenting with a kinetic light source in a steel sculpture

Das Zentrum der Bewegung: Licht, Schatten und räumliche Entwicklung in La Empírica

Im November 2025 brachten wir unsere strukturelle Philosophie aus dem Atelier hinaus nach La Empírica in Granada.

Die Ausstellung war nicht nur eine Präsentation statischer Objekte. Sie war ein lebendiges Experiment in räumlicher Definition – eine physische Manifestation unserer Obsession, wie Struktur Licht steuert und wie Licht wiederum Struktur neu definiert.

Im Zentrum der Galerie stand die Achse der gesamten Ausstellung: ein maßgeschneiderter, handgeschweißter Stahlturm. In seinem geometrischen Kern schwebte eine einzelne, kinetische künstliche Lichtquelle – ein motorisiertes Flaschenzugsystem, das an einer blanken Glühbirne befestigt und von einem programmierten Arduino-Mikrocontroller gesteuert wurde.

Die Glühbirne bewegte sich mechanisch im Stahlrahmen auf und ab und fungierte als künstliche Sonne, die in einer rhythmischen, lokalisierten Schleife gefangen war. Während sich das Licht bewegte, projizierte der Turm ein faszinierendes, sich ständig veränderndes Netz geometrischer Schatten über die Wände, den Boden und die Decke von La Empírica. Der physische Turm blieb völlig unbewegt, doch die gesamte Umgebung um ihn herum befand sich in einem Zustand ständiger, fließender Entwicklung.

Durch die Veränderung der Lichtquelle tat der Turm mehr, als nur seinen eigenen Schatten zu projizieren; er belebte aktiv die anderen Schatten-Skulpturen, die im Raum angeordnet waren. Werke, die normalerweise auf die langsame, lineare Bewegung der Sonne angewiesen wären, wurden plötzlich einem architektonischen Tanz unterworfen.


Die Artefakte der Animation

Das kinetische Herzstück interagierte einzigartig mit jedem Kunstwerk im Raum und bewies, dass eine dreidimensionale Skulptur keinen festen Blickpunkt besitzt – ihre Identität ändert sich vollständig, je nach dem Winkel, in dem das Licht sie trifft.

Hier sind die Hauptwerke, die diese sich verschiebende Landschaft bewohnten:

Räumliche Spannung und architektonisches Gewicht

  • No Exit: Diese Stahlturm-Schatten-Skulptur stand als Schwesterwerk des zentralen kinetischen Turms. Eine paradoxe Schleife fängt zwei auf- und absteigende Figuren ein.
  • Brutalist: Inspiriert von den rohen, kompromisslosen Flächen der Architektur der Mitte des Jahrhunderts,
  • Asterion at the Bauhaus Study: Eine komplexe, labyrinthartige Erkundung der Geometrie. Die bewegliche Lichtquelle verwandelte diese Studie in ein lebendiges Labyrinth, das dynamische Linien warf, die den strukturellen Idealismus des frühen Avantgarde-Designs nachahmten.
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|                     LA EMPÍRICA GALERIE                     |
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|       [Brutalist]                  [Social Explosion]       |
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|              -->   (KINETISCHER TURM)  <--                  |
|             /      [Beweglicher Arduino]   \                |
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|      [No Exit]            |         [Hanging by a Thread]   |
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|               [Asterion am Bauhaus]                         |
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Erzählung, Ironie und menschliche Haltung

  • Hanging by a Thread: Eine filigrane, spannungsgeladene Licht- und Schatten-Skulptur, die ein Gefühl von viszeraler Spannung einfing.
  • Free Like a Bird: Dieses Diptychon-Wandkunstwerk teilte ein einzigartiges Konzept auf zwei unterschiedliche Paneele auf.
  • Social Explosion: Eine chaotische, ausdrucksstarke Anordnung von Stahlstangen, die die Fragmentierung der modernen Kommunikation nachahmt.
  • Reduce, Reuse, Recycling Words: Eine typografische Metallwandskulptur, die den Öko-Zynismus und Konsumismus kommentiert.

Neudefinition des häuslichen Raums

Die Ausstellung im November in La Empírica bewies, dass Raum kein Vakuum ist. Er ist ein aktiver Teilnehmer daran, wie wir Kunst erleben. Indem wir Strukturen einführen, die Licht abfangen, hört ein Raum auf, eine statische Einheit zu sein und wird zu einer sich wandelnden, architektonischen Leinwand.

Während der Arduino-gesteuerte kinetische Turm eine extreme Manifestation dieses Konzepts im Galerieformat war, ist die zugrunde liegende Philosophie vollständig skalierbar. Wenn Sie ein dreidimensionales Stahl- oder Acrylstück in Ihr Zuhause bringen, laden Sie eine Mikro-Version dieser Granada-Ausstellung an Ihre Wände ein.

Sie brauchen kein motorisiertes Flaschenzugsystem, um Ihren Raum zu beleben; Sie müssen lediglich die natürliche Bahn der Sonne oder die strategische Platzierung einer Abendlampe mit der physischen Geometrie des Werks interagieren lassen.

Die Ausstellung ist beendet, aber das Experiment geht weiter. Entdecken Sie unser vollständiges Archiv struktureller, schattenwerfender Artefakte und finden Sie das Stück, das Ihren Raum neu definieren wird.

Entdecken Sie die Fine Art Wandskulpturen-Kollektion →

Asterion at the Bauhaus

Asterion am Bauhaus

Hanging by a Thread is stylish, contemporary light and shadow sculpture, a geometric form given an asymetric twist, designed to lend any interior a quirky modernist elegance. An steel shadow artpiece depicting a man looking at his foot caught up in a thread leading to a stainless steel pendulum ball woven into the handmade structure. The image is a high quality print of an original Furst_Ori collage designed to caste a shadow within the frame.

Hanging by a Thread

Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln

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